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Warum Psychotherapie selbst zahlen?

Seit Jahrzehnten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nach Einhaltung der entsprechenden Genehmigungsprozedur ausschließlich die Kosten für die psychotherapeutischen Verfahren Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie übernommen. Viele Menschen wissen daher nicht, dass es weitere moderne psychotherapeutische Verfahren gibt, die ihnen möglicherweise weiterhelfen können. Die Kostenübernahme durch eine gesetzliche Krankenkasse ist nicht zwingend ein Qualitätsmerkmal für ganzheitliche, moderne und kurzzeitorientierte Psychotherapie.

Es gibt gute Gründe, eine Psychotherapie selbst zu bezahlen:

  • Sie müssen sich nicht auf vorgegebene Therapieverfahren beschränken, sondern können sich frei für ein Ihnen entsprechendes Verfahren entscheiden.
  • Sie müssen keine Wartezeiten in Kauf nehmen.
  • Sie lernen den Therapeuten/die Therapeutin umgehend kennen und stellen somit zeitnah fest, ob Sie sich ihm/ihr anvertrauen wollen.
  • Sie bestimmen die Dauer Ihrer Therapie und damit über deren Kosten.
  • Die Dokumentation einer psychischen Störung mit Krankheitswert, die Voraussetzung für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist, entfällt. Dies kann ein ernstes Thema für bestimmte Berufsgruppen sein, wenn durch eine Diagnose berufliche oder persönliche Nachteile zu erwarten sind.

Nach den Annahmen unseres Konzeptes geht mit einer Diagnose potentiell eine Projektion auf den Klienten einher, die den therapeutischen Prozess behindern kann. Die Bereitschaft, für Psychotherapie selbst zu zahlen, unterstützt zudem die Motivation, ein seelisches Thema zu lösen und verkürzt dadurch oftmals die psychischen Prozesse, die ein noch leidender oder belasteter Mensch bis zur Lösung zu durchlaufen hat.

 

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